Das Feinplanungsmodul verwendet bewährte Methoden und Techniken und entspricht den APICS-Prinzipien. Ziel der APICS (American Production Inventory Control Society) ist es, Prinzipien aufzustellen, die die Produktionsplanung verbessern. INCOTEC arbeitet auch mit Forschungsinstituten zusammen, die sich auf die Optimierung von Produktionsabläufen spezialisiert haben.
INCOPLAN unterstützt Sie bei der Kontrolle und Optimierung der Produktionsmittel.
Das Feinplanungssystem kann in ein PPS-System integriert oder im Stand-alone-Betrieb oder im Netzwerk eingesetzt werden. Mit INCOPLAN können Sie:
- die Einhaltung der Liefertermine überwachen
- den Produktionsaufwand reduzieren
- die Durchlaufzeiten verringern
- die Betriebsmittel optimal einsetzen
Technische Daten
In den technischen Daten werden alle spezifischen Daten für die Feinplanung und Werkstattsteuerung verwaltet. Die technischen Daten kommen vom PPS oder können, wenn INCOPLAN autonom arbeitet (ohne PPS), direkt in INCOPLAN eingefügt werden. Feinplanungsmodul
Das Feinplanungsmodul unterstützt den Produktionsleiter um einen Kompromiss zwischen der Auslastung der Maschinen, der Arbeitspro-duktivität und der Termineinhaltung zu finden.
Simulation
Durch die Simulation des Produktionsablaufes kann der Planungsverantwortliche z. B. Änderungen in der Termineinhaltung, Verlagerung von Arbeitsgängen, Änderungen der Prioritäten und Kalender genau kalkulieren und die Auswirkungen auf den Arbeitsablauf ermitteln. Bearbei-tungsbereicheINCOPLAN ist in vier große Arbeitsbereiche gegliedert:
1. Technischen Daten für die Feinplanung und Werkstattsteuerung
In diesem Bereich werden die technischen Daten für die Feinplanung und Werkstattsteuerung verwaltet. Diese Daten können aus einem MRP-System eingelesen und hier modifiziert werden oder nur manuell erfasst werden, wenn Incoplan autonom arbeitet. Zu diesen zählen:
- Artikel
- Kundenaufträge
- Kalender
- Fertigungsressourcen
- Arbeitspläne
- Fertigungsaufträge
- Kopplung zwischen Arbeitsscheinen, Fertigungsaufträgen
- Fortschrittsmeldungen
2. Produktionsplanung und -Steuerung
In diesem Bereich ordnet der Planungsverantwortliche Arbeitsgänge unter Berücksichtigung von Terminen, technischen Produktionszwängen, Kalendern und Prioritäten ein. Es wird der freie Puffer und der geplante Anfangs- und Endtermin der Arbeitsgänge berechnet. Auslastungs-profile für Maschinen, Personal und Werkzeugkapazitäten verdeutlichen Reserven und zeigen Engpässe auf.
3. Simulation
Um eine weitestgehend realistische Planung aufzustellen, kann der Planungsverantwortliche eine Simulation der begrenzten und unbe-grenzten Kapazität durchführen. Einfluß auf den Arbeitsablauf haben:
- Fremdgabe an Zulieferer
- Änderungen im Arbeitskalender für Maschinen und Personal
- Änderungen im Einsatzbereich von Werkzeugen und Arbeitskräften
- Ausstattung von Maschinen
- Änderung von Prioritäten bei unerwarteten Aufträgen
- Maschinenausfall
4. Bearbeitungsbereiche
Die für die Planung notwendigen Steuerungslisten, Fertigungsauftragsbuch und Arbeitsscheine werden hier verwaltet. Schnittstellen für die Anbindung an PPS Grundlage für das INCOPLAN ist das Fertigungsauftragsbuch. Diese Stammdaten können von INCOPLAN eingelesen und in das Programm übernommen werden.
Zusätzlich erfolgt eine Rückmeldung zum PPS zur Weiterverarbeitung für die fortlaufende Bestandsführung. INCOPLAN kann im Dialog mit BDE-Systemen arbeiten . Der Datenaustausch erfolgt über eine ODBC- oder eine ASCII-Schnittstelle.

