Zeitwirtschaft ist heute weit mehr als Zeiterfassung
Früher haben Unternehmen Zeiterfassung über Stechuhren durchgeführt und dann diese durch elektronische Zeiterfassungsgeräte ersetzt. Die gewonnenen Daten wurden für die Lohn-/Gehaltsabrechnung aufbereitet und waren dann nicht weiter nutzbar. Heute erwarten wir von einer modernen Zeitwirtschaft, dass sie nicht nur Zeiten ermittelt, sondern diese auch auf Basis des Mitarbeiter-Schichtplanes und unter Berücksichtigung der tariflichen Rahmenbedingungen bewertet und vollautomatisiert allen Abteilungen zur Verfügung stellt. Außerdem sollen autorisierte Personen Anwesenheits-/ Tages-/Wochen- und Monatsübersichten als Zahlenwerte oder Grafiken abrufen können.
Die Programme der Fertigung nutzen die gewonnenen Daten für die Rückmeldung der Fertigungsaufträge und in der Verwaltung können die Zeiten zur Weiterberechnung oder zur Auftrags-Nachkalkulation verwendet werden. Die Kostenrechnung kann die Informationen nutzen, um Kosten in Relation zu Zeit und Menge zu setzen und dem Controlling werden über Kreuztabellen-Analysen mehrdimensionale Datenbetracht-ungen ermöglicht, deren Ergebnisse an Excel übergeben werden können.
Die Programme der Zeitwirtschaft können die benötigten Zeiten über BDE-Terminals beziehen, wobei es sich um reine Kommt/Geht-Zeiterfassung, um Auftrags-/Arbeitsgang-Zeiten und um Produktionsdaten handeln kann. In der Büroumgebung ermöglicht INTEGRA aber auch die Zeiterfassung am Arbeitsplatz-PC des Mitarbeiters oder die Gruppenerfassung in den Abteilungen ohne zusätzliche Gerätetechnik.
Die INTEGRA Zeitwirtschaft ist ein selbstständiger Baustein der INTEGRA Produktfamilie und kann voll integriert mit anderen Modulen Informationen bereitstellen oder über Schnittstellen fremde Programmsysteme mit Daten versorgen.

